Mit Dr. Zsuzsa Pásztor, Leiterin der Kovács-Methodik, Budapest, August 2020.

Als Schülerin und später an der Musikakademie habe ich durch die Kodály-Methode die zentrale Rolle des Singens kennengelernt, was auch ein wichtiges Element meiner Arbeit bei den Schülern ist, besonders bei den Anfängern. Für sie bilden die Kinderlieder ein wichtiges Basis-Repertoire, sie entwickeln das Gehör spielerisch und unauffällig und sichern dadurch schnellen Erfolg auch beim Geigenspiel. Bei den Geigenstunden der älteren Schülern basiert das Unterrichtsmaterial sowohl auf klassischen Stücken, als auch auf Folks- und Poplieder, Musicals. Wichtig ist, daß die Schüler das Spielen und das Lernen genießen und dadurch die technischen Herausforderungen unauffällig  erlernt werden.

 

Schon bei Anfängern lege ich Wert auf eine Sensibilisierung des Gehörs, Zusammenspiels und der Tonqualität. Wichtige Mittel dabei sind das Singen, Rhythmik und, je nach Lernfortschritt, die Musiktheorie.

Ebenso finden spezielle Übungen zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, Körperwahrnehmung, sowie für eine optimale Haltung des Instruments, Platz in meinem Unterricht. Dazu verwende ich sehr gerne u.a. die berühmte Kovács-Methodik, da sie durch ihre spielerischen Elemente zur musikalischen Förderung von Kindern, sowohl effektiv, als auch motivationsfördernd ist.

 

Ich gebe Unterricht auf deutsch und auf ungarisch.

 

Wer von uns möchte nicht von allen bejubelt werden? Wie fühlt es sich an, wenn das Publikum alleine uns zuhört und nur für uns applaudiert? Um ein Star zu sein und um die Fortschritte zeigen zu können, sind meiner Meinung nach die Schülervorspiele sehr bereichernd.